Nachrichten

Vom 8. bis 9. November fand im Kühlhaus Berlin der PIWI World Summit 2025 statt

Die weltweit größte Plattform für den Austausch von Informationen über pilzresistente Rebsorten (PIWI). Die Veranstaltung brachte Forscher, Produzenten und Fachleute aus der Weinbranche zusammen, um die neuesten Fortschritte und Herausforderungen im nachhaltigen Weinanbau und in der Weinherstellung zu diskutieren und zu verkosten.

Im Rahmen dieser internationalen Veranstaltung nahm das Projekt GrapeBreed4IPM an einem Flash-Talk teil. Dabei stellte es seine Ziele, seinen Arbeitsplan und die Fortschritte der PTV Plataforma Tecnológica del Vino als Leiterin der Kommunikationsmaßnahmen des Projekts vor. Zudem verdeutlichte es sein Ziel, Innovationen in der genetischen Verbesserung pilzresistenter Rebsorten voranzutreiben und nachhaltigere und umweltfreundlichere Weinbaupraktiken zu unterstützen.

Im Rahmen des Programms veranstaltete die Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen (Weincampus Neustadt) einen Design-Thinking-Workshop, in dem die Herausforderungen und Chancen der europäischen Länder hinsichtlich der Zukunft der PIWI-Sorten untersucht wurden. In dieser interaktiven Sitzung hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen, Bedürfnisse zu identifizieren und innovative Ideen zu entwickeln, um die Einführung dieser widerstandsfähigen Rebsorten in ganz Europa zu fördern.

Im Rahmen der Messe fand auch eine Weinverkostung von PIWI-Rebsorten des Julius-Kühn-Instituts statt. Dabei konnten die Teilnehmer das Potenzial dieser pilzresistenten Trauben für die Herstellung hochwertiger Weine kennenlernen.

Mehr über GrapeBreed4IPM

GrapeBreed4IPM mit dem Titel „Entwicklung nachhaltiger Lösungen für den Weinbau durch Multi-Akteurs-Innovation mit Schwerpunkt auf genetischer Verbesserung für integrierten Pflanzenschutz” startete im April 2024 und hat eine Laufzeit von vier Jahren bis März 2028. Das Nationale Institut für Agrar-, Lebensmittel- und Umweltforschung (INRAE) leitet das Projekt in Zusammenarbeit mit 18 internationalen und zwei assoziierten Partnern:

– Julius Kühn-Institut – Bundesforschungszentrum für Kulturpflanzen

– Istituto di Genomica Applicata

– Edmund Mach Foundation

– Institut national de la vigne et du vin

– Institut cantonal de la vigne de Fribourg

– INRAE Transfert

– Hochschule für Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen

– Rauscedo Cooperative Nurseries

– Horta

– Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau

– Plattform für Weintechnologie

– Nationaler Branchenverband für Weine mit Ursprungsbezeichnung und geografischer Angabe

– NEIKER

– Mercier, Weinbaumittel

– Verband Deutscher Rebpflanzenerzeuger e. V.

– Arbeitsgruppe zur Förderung pilzresistenter Rebsorten

– Moët Hennessy

– Institut für Primeneutik Von Polopriverdi, Forschungsinstitut für ökologischen Landbau, und Foncalieu Vineyards.

Für die Umsetzung verfügt GrapeBreed4IPM über ein Budget von 5.000.000 €, das von der Europäischen Union im Rahmen des Förderprogramms „Horizon Europe” (Fördernummer 101132223) bereitgestellt wird. Zusätzlich stellt die schweizer Regierung 600.000 € bereit.

Nach oben scrollen